Frohes neues Jahr!

20. März 2021  Bergisch Gladbach
NOWRUZ – persisches Neujahr & HAFT SIN einfach erklärt | Remixing Culture

Leider können wir nur im kleinen Kreis feiern und auch die Besuche schränken wir in der Pandemie ein. Wir machen das Beste daraus!

Integrationspolitik NRW und vor Ort

17. März 2021  Bergisch Gladbach
Jules El-Khatib – DIE LINKE. NRW

„COVID19: Brandbeschleuniger für Rassismus“

Anlässlich des Gedenktags zur Erinnerung an das Massaker von Sharpeville in Südafrika 1960 wird am Sonntag, den 21. März 2021 der Internationale Tag gegen Rassismus veranstaltet. DIE LINKE. lädt im Rahmen der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ für Samstag, den 20. März 2021 zu einem öffentlichen Online-Mitgliedertreffen zum Thema „Integrationspolitik NRW und vor Ort“ ein. Als Gastredner erwarten wir Jules El-Khatib (Stellv. Landessprecher DIE LINKE.NRW) | ZOOM-MEETING LINK: https://us02web.zoom.us/j/87585732073 || Hier mehr Informationen >>

Flüchtlinge, Frauen und Mädchen vor Gewalt schützen

Hale Bagherzadeh – Integrationsrat
Bergisch Gladbach – LiL

Internationaler Frauentag 2021:
Mehr als 50% der ca. 80 Millionen Menschen auf der Flucht sind Frauen und Mädchen. Frauen flüchten wegen Unterdrückung, politischer Verfolgung oder aus religiösen Gründen. Vergewaltigung und genitale Verstümmelung sind weitere Gründe, warum Frauen ihre Heimat aufgeben und ihre Familien zurücklassen. Laut UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR wird die Situation für Frauen durch COVID19-Pandemie noch verschärft.  

Hale Bagherzadeh ist Mitglied des Integrationsrats Bergisch Gladbach für DIE LINKE. internationale Liste – LIL und erklärt anlässlich des 100sten internationalen Frauentag: „Nur ein kleiner Teil der geflüchteten Frauen erreicht die EU oder sogar Deutschland. 91 Prozent der Flüchtlinge leben nicht in der EU, die meisten von ihnen finden im Nachbarland ihrer Heimat Schutz. Von den Menschen, die Deutschland erreichen, sind etwa ein Drittel Frauen und Mädchen. Neben Verfolgung, Krieg und Vertreibung, Hunger und Armut sind sie in besonderer Weise auch von sexualisierter Gewalt bedroht. Sowohl in ihrer Heimat, auf dem Fluchtweg als auch hier in Deutschland.

Ganzen Beitrag lesen »

DIE LINKE.NRW verurteilt Morddrohungen gegen die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen

07. März 2021  International, Menschenrechte
Sevim Dagdelen – DIE LINKE. MdB

DIE LINKE.NRW verurteilt die erneuten Morddrohungen türkischer Faschisten gegen die Bochumer Bundestagsabgeordnete Sevim Dagdelen und zählt dabei auf die Solidarität aller Demokratinnen und Demokraten. Aktueller Anlass ist die Drohung „Der Tod wird dich finden JITEM” gegen Sevim Dagdelen unmittelbar vor deren Nominierung als Direktkandidatin im Wahlkreis 140 (Bochum I) für die Bundestagswahlen — verschickt über das Onlineportal Instagram unter dem Decknamen und Bild eines berüchtigten türkischen Auftragsmörders mit Bezugnahme auf den informellen Geheimdienst der türkischen Militärpolizei, der für Folter und Verschleppung sowie die Ermordung Hunderter Oppositioneller in der Türkei verantwortlich gemacht wird.

Ganzen Beitrag lesen »

Reul nutzt rassistische Denkmuster für Stimmungsmache gegen arabisch-kurdische Familien

01. März 2021  Bergisch Gladbach

Innenminister Herbert Reul (CDU) gibt sich als Hardliner im Kampf gegen sogenannte Clans, in einem Interview mit dem Focus schreckt er dabei nicht mal mehr vor der Verwendung von Biologismus zurück um „Clans” besondere biologische Merkmal zuzuschreiben. Jules El-Khatib, stellvertretender Landessprecher von DIE LINKE NRW, erklärt dazu: „ Minister Reul muss sich dringend mit rassistischen Denkmustern auseinandersetzen. Wer im Interview mit dem Focus sagt: ‘Das ist die DNA der Clans: Sie riechen das Geld’, der knüpft damit an eine Denkweise an, die Menschen anhand ihrer Herkunft bestimmte Eigenschaften zuweist.”

“Diese Denkweise wurde glücklicherweise, mit Ausnahmen wie bei Thilo Sarrazin, aus dem öffentlichen Diskurs verbannt. Statt pauschal gegen Menschen arabischer oder kurdischer Herkunft mit bestimmten Familiennamen zu hetzen und ihnen Eigenschaften zuzuordnen, sollte die Landesregierung das Elend der Kettenduldung beenden und Integrationsperspektiven schaffen. Dass er das Interview mit dem antifaschistischen Spruch ‘wehret den Anfängen’ beendet, um im selben Augenblick vor vermeintlichen kriminellen Flüchtlingen zu warnen, ist an Zynismus kaum zu überbieten”, so El-Khatib abschließend.